Die Vogelarten der Dominikanischen Republik

Sonne in der Karibik

Dominicano

Dominikanische Republik, Dominican Republic, República Dominicana, République Dominicaine

 

 

Vogelarten:

Viele Informationen haben wir aus dem Vogelbuch der Dominikanischen Republik:

Aves Comunes de la República Dominicana, por Steve Latta y SOH.

 

 

 

 

 

 

 

 (und weiteren Quellen welche jeweils wo vom Urheber gewünscht direkt vermerkt sind. )


Bislang wurden 371 verschiedene Vogelarten registriert - davon leben 30 Arten nur auf der Insel Hispanola. Leider sind aber auch 15 Vögel darunter welche weltweit am aussterben sind. 8 Arten wurden importiert.

Wir möchten Ihnen zuerst die 30 Arten vorstellen, welche nur auf der Insel Hispanola vorkommen:
 

Buteo ridgwayi oder Haiti-Bussard / Gavilán

Dieser Vogel ist sehr stark vom Aussterben bedroht, die letzte noch bekannte Population lebt noch im Los Haitises National Park im Nordosten der Dominikanischen Republik. Der Bestand dürfte nur noch gerade knappe 150 Vögel betragen! Wir hoffen doch sehr, dass dieser anmutige Habichtartige Vogel nicht schon bald nur noch auf der Briefmarke der Dominikanischen Republik existiert.

Vom Aussterben bedroht!!!!!!

 

Der Haiti-Bussard ist ein 36 bis 41 Zentimeter grosser Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen. Der Kopf und die Oberseite ist bei den erwachsenen Vögeln braungrau. Eine grau gebänderte Unterseite mit rostbraunen Schenkeln kontrastiert mit einem schwarz-weiss gebänderten Schwanz. Das Männchen weist eine intensivere Graufärbung auf als das Weibchen. Es hat eine helle rostbraune Schulter, die bei den Weibchen braun getönt ist. Das Weibchen ist unterseits heller und stärker gebändert. Die Jungvögel haben eine braungelbstichige weisse Unterseite mit grauen und braunen Streifen. Der Schwanz ist bei ihnen weniger markiert. Sein Ruf ist schrill. (Quelle Wikipedia)

 

(Foto: Eladio Fernandez)

 

 

 

 

Weibchen:  

(Quelle: www.kingsnake.com/westindian/metazoa16.html / Fotograph Pedro Genaro Rodriguez)

 

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Blaukronenamazone / Amazona ventralis / Hispaniolan Amazon / Cotorra

Beschreibung :
28 cm groß; Grundfarbe grün, nahezu alle Federn mit leicht schwärzlicher Säumung; Stirn und Zügel weiß; Scheitel und oberer Wangenbereich mattblau; Ohrdecken schwarz; vereinzelt rosarote Federn am Kinn; individuell unterschiedlich ausgeprägte weinrote Färbung am Bauch; Handdecken und Handschwingen blau; Armschwingen und große Flügeldecken blau, mit grüner Säumung an den Außenfahnen; Unterschwanzdecken gelbgrün; Schwanz grün mit gelber Spitze; äußere Schwanzfedern mit roter Basis; nackter Augenring weißlich; Schnabel hornfarben; Iris braun; Füße bräunlich-grau; keine äußeren Geschlechtsmerkmale; Jungvögel mit matterem Gefieder; schwarzer Ohrfleck nur angedeutet und unscharf abgegrenzt; Bauch nahezu vollständig grün; Iris dunkel

     Lebensweise in freier Natur :
Blaukronenamazonen bewohnen verschiedenste mit Bäumen bestandene Landschaftsformen. Sie sind in Bergwäldern, Trockenwäldern und immergrünen Regenwäldern genauso wie im Kulturland der Tiefebene zu finden. In Haiti scheint die Blaukronenamazone bereits fast verschwunden zu sein, kleine Populationen sind nur noch im äußersten westlichen Bereich der südlichen Halbinsel anzutreffen. Auch in der Dominikanischen Republik ging der Bestand drastisch zurück. Als 1963 die dominikanische Regierung beschloss, die Blaukronenamazone vollständig unter Schutz zu stellen, war diese bereits durch die Jagd und den Fang vom Aussterben bedroht. Heute existieren in der Dominikanischen Republik nicht weniger als 17 Nationalparks, die insgesamt 20% der Landesfläche einnehmen und sorgfältig von einer Militär-Organisation kontrolliert und bewacht werden. Die Blaukronenamazone wird vor allem in drei dieser Parks (Enriquillo, Sabana und Cordillera Central) angetroffen. Der Wildbestand in der Dominikanischen Republik wird auf 4000-5000 Individuen geschätzt, außerdem befinden sich in diesem Land ungefähr 400-500 Vögel in Menschenobhut. Auf Puerto-Rico wurden in den 60er Jahren einige hundert Vögel, die eigentlich für den Export bestimmt waren und aufgrund fehlender Papiere letztendlich nicht das Land verlassen konnten, einfach freigelassen. Diese Tiere konnten sich gut einleben, vermutlich leben auf Puerto-Rico heute bereits mehr Blaukronenamazonen als Puerto-Rico-Amazonen. Die Amazonen werden außerhalb der Brutzeit paarweise oder in kleinen Trupps gesichtet. An den Schlafbäumen versammeln sich gelegentlich mehrere solcher Gruppen, in früheren Jahren konnte man an den Schlafplätzen noch 200-300 Tiere beobachten. Morgens fliegen die Blaukronenamazonen zur Nahrungssuche los, sie verbringen den Großteil des Tages fressend oder ruhend in den Baumkronen. Die Vögel verhalten sich meist vorsichtig, sie sind Menschen gegenüber in der Regel äußerst misstrauisch. Die Nahrung der Blaukronenamazonen besteht aus Früchten, Beeren, Sämereien, Nüssen und Blüten. Die Vögel fallen regelmäßig in Getreidefelder, Maispflanzungen und Obstplantagen ein. Dort werden vor allem Guaven, Bananen und Kakteenfrüchte gefressen. Die Brutzeit beginnt im März / April. Die Paare sondern sich zu dieser Zeit von der Gruppe ab, um ungestört ihren Nachwuchs großziehen zu können. Die Nisthöhlen liegen in natürlichen oder von Spechten erarbeiteten Baumhöhlen, die sich oft in großer Höhe befinden. Das Gelege besteht aus 2-4 Eiern, die 25 Tage lang vom Weibchen bebrütet werden. Das Männchen versorgt seine Partnerin unterdessen mit Nahrung, hält vor dem Höhleneingang Wache und vertreibt Räuber und Konkurrenten. Die Küken werden etwa 10 Tage lang gehudert. Nach dieser Zeit hilft auch das Weibchen bei der Nahrungssuche mit. Im Alter von 52-60 Tagen fliegen die Jungvögel aus, sie werden aber noch einige Wochen lang von den Eltern außerhalb der Bruthöhle mit Nahrung versorgt. Nach der Brutzeit gesellen sich die Paare und Jungvögel zu anderen Blaukronenamazonen und bilden wieder kleine Gruppen, die bis zur nächsten Fortpflanzungsperiode bestehen bleiben.

(Diesen Vogel sahen wir im Parque Nacional Armando Bermúdez)

Haitikuckuck / Hispaniolan Lizard-Cuckoo / Saurothera longirostris / Pájaro Bobo


                       

Der Haitikuckuck gehört eigentlich nicht zu den zum Aussterben bedrohten Vogelarten, trotzdem erwies es sich als sehr schwierig Informationen zu diesem Vogel zu finden, sollten Sie noch weitere Details zu diesem Vogel finden, bitten wir Sie uns zu informieren : Mail

Er dürfte nicht nur im Nationalpark Bahoruco Oriental in der Provinz Barahona vorkommen, welche uns die Daten lieferten.

Besonderes Merkmal sind die roten Ränder bei den Augen, die Kehle ist hellgrau, lange Schwanzfedern mit weissen Federspitzen, der Hinterteil ist meist orange und die Flügelränder braun.

Man findet den Haitikuckuck vorallem in Kaffeeplantagen und Landschaften mit niederem Buschwerk. Er lebt von kleinen Echsen und grösseren Insekten. Was wiederum auf seine aussergewöhnliche Geschwindigkeit hinweist.


Bay-breasted Cuckoo /  Hyetornis rufigularis   / Cúa

Der Cúa gehört zu den sehr stark vom Aussterben bedrohten Arten. Dies da der Genuss seines Fleisches unter den Einheimischen als heilsam gegen Arthritis gilt und trotz bedrohlich geringen Beständen deshalb immer noch gejagt wird.

Die Farbe seiner Kehle und Brustkastens sind zimtfarbig, er besitzt einen langen und gebogenen Schnabel und lange schwarze Schwanzfedern mit weissen Spitzen. Auch die Flügel weisen Zimtfarbene Flecken auf, der Grossteil des Rückens ist jedoch grau. Er lebt wie der Pájaro in niederem Strauchwerk und kann schon in höheren Lagen gesichtet werden. Er bevorzugt trockenere Regionen, wohl da dort seine Hauptmalzeit, die kleinen Echsen mehr vorkommen.

Vom Aussterben bedroht!!!!

Gesehen wurde der Vogel schon in den Regionen Sierra de Bahoruco und Sierra de Neyba und Ocoa.

Silberschleier-Eule oder Hispaniola-Schleiereule, Ashy-faced Owl,  Tyto glaucops, Lechuza Cara Ceniza

Der Gesichtsschleier der Männchen ist silberfarben. Die Weibchen haben einen graubraunen Gesichtsschleier. Die Oberseite und der Hinterkopf sind dunkelbraun gefiedert und „glänzen“ silberfarbenen. Die Feder-Enden sind zum Teil schwarz. Die Unterseite ist hellbraun mit dunklen Tupfern versehen. Der kurze Schwanz und die Unterflügelseiten sind hell gebändert. Die Iris ist dunkelbraun. Die Männchen sind grösser als die Weibchen. Das Nest befindet sich in einer Höhle. Die Schleiereule ist nachtaktiv und wird von Einheimischen wegen dem Aberglauben getötet, dass Ihr böses anhafte.........
     

Quelle: http://www.kingsnake.com/westindian/metazoa16.html

Die Hispaniola Schleiereule ist in ihrem Bestand sehr gefährdet,

 da 85% ihres Herkunftslandes gerodet und Biotope zerstört wurden.


Least Poorwill,  Siphonorhis brewsteri,  Torico / Haitinachtschwalbe

es liegen uns sehr wenige bis fast keine Informationen zu diesem Vogel vor, den aber eine Dominikanische Briefmarke ziert:

Es ist aber sehr anzunehmen, dass diese einheimische Vogelart sehr stark mit dem aussterben bedroht ist - so wie sein Artgenosse die Puerto Rico  Nachtschwalbe, von welcher höchstens noch etwa 80 Vögel existieren.

Wir bitten unsere Leser um Zusendung von Daten, wenn Sie von diesem Vogel mehr in Erfahrung bringen können - herzlichen Dank.

Nachtschwalbenerklärung Wikipedia


Hispaniolan Nightjar / Caprimulgus ekmani / Pitanguá

Dieser Vogel ist nachtaktiv, und bildet sein Nest am Boden zwischen trockenen Blättern, und kann daher nur schwer beobachtet werden, dennoch sein Gesang, das sich wie pitanguá anhört, kann man doch hin und wieder hören. Hauptsächlich in Puerto Escondido, in der Sierra de Bahoruco, der Sierra de Neyba, Jarabacoa und Loma de Cabrera.
Er misst 11 Zoll
(
internationales oder englisches Zoll exakt 25,4 mm) und seine Farbe ist braun mit schwarzen und grauen Flecken am ganzen Körper , an der Brust hat er weisse Punkte und wenn er fliegt, kann man im Endstück  einen weissen Streifen sehen.
Er ist durch die Abholzung der niederen Waldgruppen gefährdet.
 

Weitere Folgen in Kürze


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